VITA

Anke Ikelle-Matiba
Signatur und Künstlername: IMKA


IMKA wurde 1946 in Porta Westfalica geboren, ist in Nettelstedt aufgewachsen, zog 1972 ins Rheinland und lebt heute in Bonn und Levens an der Côte d'Azur. Ihren ungewöhnlichen Namen erhielt sie durch die Ehe mit ihrem kamerunischen Mann Dr. jur. Jean Ikelle-Matiba, Träger des "Großen Literaturpreises","Grand Prix de l´Afrique Noire 1963" in Frankreich für das Buch: "Cette Afrique là! ", ins Deutsche übersetzt unter dem Titel: "Adler und Lilie in Kamerun". Jean Ikelle-Matiba starb viel zu früh und wurde in Kamerun, Song Ndong / Edea begraben. Ihr gemeinsamer Sohn Jean-Luc Ikelle-Matiba wurde Fotograf und arbeitet heute erfolgreich in diesem Beruf.

 

IMKA studierte von 1974 bis 1978 Kunst und Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule in Bonn bei Prof. Münch / Bildhauerei, Prof. H. Klein / Malerei, Prof. G. Torkarz / Druckgrafik, F.J. Osterloh / Experimentelles Arbeiten.
Bis 1997 war IMKA im Schuldienst und als Fachleiterin für Kunst am Lehrerseminar in Siegburg tätig.


Seit 1997 ist sie ausschließlich freischaffende Künstlerin.

IMKA ist Mitglied im "Bundesverband Bildender Künstler" (BBK), in der „Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste" (IGBK), im "Bonner Kunstverein" und in ART Package / Kunst im Netz.

IMKA ist Mitglied der "Vereinigung von Freunden des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn" . Besonders am Herzen liegt ihr das Kinderzentrum für geistig- und mehrfach behinderte Kinder und Straßenkinder in Bishkek/Kyrgyzstan "Ümüt -Nadjeshda".

 

Als Ausdrucksmittel nutzt IMKA die Malerei, Druckgrafik, Collage, Fotografie, und die Umgestaltung von Fundobjekten.
Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Zusammenspiel von Wahrnehmung und Empfindung durch Symbolik in Figur und Farbe.

Die Motive ihrer Arbeiten entstammen der Wahrnehmung von Weiblichkeit und der Verbundenheit mit der Natur. Ganzheitliche Reflexionen über gesellschaftliche Entwicklungen, über die Erforschung kultureller Hintergründe im menschlichen Handeln und über interkulturelles Lernen führen zu einer Bildsprache, die wachrütteln will, nachdenklich stimmen möchte und Stellung bezieht.

 

Durch viele Studienreisen nach Nord- und Westafrika, Kamerun, Algerien, in verschiedene Länder Asiens, Jordanien, Kyrgyzstan, Indien, China und durch Reisen vom Norden zum Süden, Osten und Westen Europas, durch Auslandsausstellungen und durch die Zusammenarbeit in internationalen Projekten mit Menschen unterschiedlicher kultureller Lebenshintergründe gelingt es IMKA, ihre Betrachtungen, Reflexionen und Phantasien dauerhaft in Bewegung zu halten und für ihr Kunstschaffen zu nutzen.


Seit 1993 verbringt IMKA einen Teil des Jahres in ihrem Atelier in Levens in Südfrankreich, Côte d´Azur bei Nizza, im Département des Alpes-Maritimes.
Der Ortswechsel zwischen dem Rheinland, den Meeralpen und dem Mittelmeer ist eine Energiequelle für ihr künstlerisches Schaffen.


IMKA zeigte ihre Werke in weit über 100 Ausstellungen im In- und Ausland. Sie fühlt sich als Weltbürgerin. Ihr zentrales Engagement gilt dem Frieden zwischen den Völkern ohne Identitätsverlust auf der Grundlage der Menschenrechte.